Microdrive

Die Microdrive-Speicherkarte arbeitet nach dem Prinzip der magnetischen Aufzeichnung (so wie eine Festplatte im Computer), besitzt also mechanisch bewegte Teile. Die Abmessungen des IBM von entwickelten Mediums entsprechen mit 43 x 36 x 5 mm denen der CompactFlash-Karte Typ II.

MicroDrive IBMEinige Digital-Kameras (Canon, Nikon, Olympus) besitzen spezielle Steckplätze für das Microdrive Medium.
Erschütterungen machen der Microdrive-Karte nichts aus. Beschleunigungen bis zu 175G im mobilen Betrieb steckt die Microdrive locker weg. Allerdings ist der Stromverbrauch gegenüber herkömmlichen Flash-basierten Speichern sehr hoch, was den Einsatz in digitalen Alltagskameras fraglich erscheinen lässt. In Sachen Speicherkapazität ist die Microdrive-Karte ein wahres Wunder. Hier schafft sie es auf Werte bis zu 1GByte. Im Handel gibt es Versionen mit 340MByte, 512MByte und 1GByte. Die Anschaffungskosten sind relativ hoch, die Kosten pro MByte Speicherplatz dagegen relativ gering. Die Datentransferrate liegt zwischen 2,6MByte/s und 4,2MByte/s und damit unterhalb der von neueren Flash-basierten Medien. 

Lesegeräte
Zum Datentransfer nutzt die Microdrive die bei Festplatten übliche ATA-Schnittstelle. Aus diesem Grund lassen sich Microdrive-Karten über einfache PCMCIA-Adapter in PC-Steckplätze von Notebooks betreiben.